Die 30. Eishockey-Weltmeisterschaften der U20-Junioren der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF waren die Eishockey-Weltmeisterschaften des Jahres 2006 in der Altersklasse der Unter-Zwanzigjährigen (U20). Insgesamt nahmen zwischen dem 11. Dezember 2005 und 16. Januar 2006 39 Nationalmannschaften an den sechs Turnieren der Top-Division sowie der Divisionen I bis III teil.

Der Weltmeister wurde zum zwölften Mal die Mannschaft Kanadas, die im Finale den Erzrivalen Russland mit 5:0 bezwingen konnte. Die deutsche Mannschaft konnte sich mit dem Sieg in der Gruppe A der Division I den direkten Wiederaufstieg in die Top-Division sichern, die Schweiz belegte den siebten Platz in der Top-Division. Österreich wurde in der Gruppe B der Division I Fünfter und damit Vorletzter.

Teilnehmer, Austragungsorte und -zeiträume

  • Top-Division: 26. Dezember 2005 bis 5. Januar 2006 in Vancouver, Kelowna und Kamloops, British Columbia, Kanada
    Teilnehmer: Finnland Finnland, Kanada Kanada (Titelverteidiger), Lettland Lettland (Aufsteiger), Norwegen Norwegen (Aufsteiger), Russland Russland, Schweden Schweden, Schweiz Schweiz, Slowakei Slowakei, Tschechien Tschechien, Vereinigte Staaten USA
  • Division I
    • Gruppe A: 11. bis 17. Dezember 2005 in Bled, Slowenien
      Teilnehmer: Danemark Dänemark, Deutschland Deutschland (Absteiger), Frankreich Frankreich, Japan Japan (Aufsteiger), Slowenien Slowenien, Ukraine Ukraine
    • Gruppe B: 12. bis 18. Dezember 2005 in Minsk, Belarus
      Teilnehmer: Belarus 1995 Belarus (Absteiger), Italien Italien, Kasachstan Kasachstan, Osterreich Österreich, Polen Polen, Ungarn Ungarn (Aufsteiger)
  • Division II
    • Gruppe A: 12. bis 18. Dezember 2005 in Bukarest, Rumänien
      Teilnehmer: Australien Australien, Vereinigtes Konigreich Großbritannien (Absteiger), Neuseeland Neuseeland (Aufsteiger), Niederlande Niederlande, Rumänien Rumänien, Spanien Spanien
    • Gruppe B: 10. bis 16. Januar 2006 in Belgrad, Serbien und Montenegro
      Teilnehmer: China Volksrepublik Volksrepublik China, Estland Estland (Absteiger), Kroatien Kroatien, Mexiko Mexiko (Aufsteiger), Serbien und Montenegro Serbien und Montenegro, Korea Sud Südkorea
  • Division III: 4. bis 9. Januar 2006 in Elektrėnai, Litauen
    Teilnehmer: Armenien Armenien (Neuling), Bulgarien Bulgarien, Island Island, Litauen Litauen (Absteiger), Turkei Türkei

Top-Division

Die U20-Weltmeisterschaft wurde vom 26. Dezember 2005 bis zum 5. Januar 2006 in den kanadischen Städten Vancouver, Kelowna und Kamloops in der Provinz British Columbia ausgetragen. Gespielt wurde im GM Place (18.630 Plätze) und Pacific Coliseum (16.281 Plätze) in Vancouver sowie im Prospera Place in Kelowna mit 6.886 Plätzen und dem Interior Savings Centre in Kamloops mit 5.658 Plätzen.

Am Turnier nahmen zehn Nationalmannschaften teil, die in zwei Gruppen zu je fünf Teams spielten. Den Weltmeistertitel sicherte sich Kanada, das im Finale deutlich mit 5:0 gegen Russland gewann. Es war der insgesamt zwölfte Titel für die Kanadier und zweite in Folge.

Modus

Nach den Gruppenspielen der Vorrunde qualifizieren sich die beiden Gruppenersten direkt für das Halbfinale. Die Gruppenzweiten und -dritten bestreiten je ein Qualifikationsspiel zur Halbfinalteilnahme. Die Vierten und Fünften der Gruppenspiele bestreiten – bei Mitnahme des Ergebnisses der direkten Begegnung aus der Vorrunde – die Abstiegsrunde und ermitteln dabei zwei Absteiger in die Division I.

Austragungsorte

Vorrunde

Gruppe A

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen
Erläuterungen: Halbfinalqualifikant, Viertelfinalqualifikant, Abstiegsrundenqualifikant

Gruppe B

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen
Erläuterungen: Halbfinalqualifikant, Viertelfinalqualifikant, Abstiegsrundenqualifikant

Abstiegsrunde

Anmerkung: Die Vorrundenspiele Schweiz Schweiz – Norwegen Norwegen (2:0) und Slowakei Slowakei – Lettland Lettland (7:4) sind in die Tabelle eingerechnet.
Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen
Erläuterungen: Absteiger in die Division I

Finalrunde

Viertelfinale

Spiel um Platz 5

Halbfinale

Spiel um Platz 3

Finale

Statistik

Beste Scorer

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, /− = Plus/Minus, PIM = Strafminuten; Fett: Turnierbestwert

Beste Torhüter

Abkürzungen: GP = Spiele, TOI = Eiszeit (in Minuten), GA = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GAA = Gegentorschnitt; Fett: Turnierbestwert

Abschlussplatzierungen

Titel, Auf- und Abstieg

Auszeichnungen

Spielertrophäen
All-Star-Team

Division I

Gruppe A, in Bled, Slowenien

Division-I-Siegermannschaft: Deutschland

Gruppe B, in Minsk, Belarus

Auf- und Abstieg

Division II

Gruppe A, in Bukarest, Rumänien

Gruppe B, in Belgrad, Serbien und Montenegro

Auf- und Abstieg

Division III

in Elektrėnai, Litauen

Auf- und Abstieg

Weblinks

  • Internetpräsenz der IIHF (Internationale Eishockey-Föderation) (englisch)

Siehe auch

  • Eishockey-Weltmeisterschaft 2006
  • Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2006
  • Eishockey-Weltmeisterschaft der U18-Junioren 2006

EishockeyWeltmeisterschaft der Herren 2024 SPN.de

Bilderserie Weltfußballer des Jahres 2006 ntv.de

EishockeyWeltmeisterschaft der U18Junioren 2005 Wikipedia

Eishockey Das sind die Gegner der ÖEHVU20 bei der JuniorenWM

FußballWM 2006