Ringstedt (niederdeutsch Rings) ist eine Ortschaft der Stadt Geestland im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Geografie

Lage

Ringstedt liegt zwischen Bremerhaven und Hamburg.

Ortsgliederung

  • Hainmühlen
  • Ringstedt (Kernort)
  • Wüstewohlde

Nachbarorte

(Quelle:)

Geschichte

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, wurde die zuvor selbständige Nachbargemeinde Hainmühlen in die Gemeinde Ringstedt eingegliedert.

Zum 1. Januar 2015 bildete Ringstedt mit den übrigen Gemeinden der Samtgemeinde Bederkesa und der Stadt Langen die neue Stadt Geestland.

Einwohnerentwicklung

¹ jeweils zum 31. Dezember

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat von Ringstedt setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026. Aus den Ergebnissen der vergangenen Ortsratswahlen ergaben sich folgende Sitzverteilungen:

Ortsbürgermeister

Die Ortsbürgermeisterin von Ringstedt ist Karin Albohm (CDU). Ihr Stellvertreter ist Ralf Hahn (CDU).

Wappen

Ortswappen

Der Entwurf des Kommunalwappens von Ringstedt stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.

Wappen des Ortsteils

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Simultankirche St. Fabian
  • Wassermühle Hainmühlen von 1829

Grünflächen und Naherholung

  • Naturschutzgebiet rund um den Ringstedter See

Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur

Ab Mitte der 1966er-Jahre gab es die Buslinie C (später Linie 15) der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG (VGB) zum Hauptbahnhof Bremerhaven, die 1997 eingestellt wurde. Der Ort wird heute über ein Anruf-Sammel-Taxi (AST) mindestens alle zwei Stunden an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Im Dorf gibt es die Freiwillige Feuerwehr, einen Sportverein (Fußball, Tennis, Indoorsport), einen Schützenverein und den Golfclub Gut Hainmühlen mit Golfplatz.

In Wüstewohlde befindet sich eine Jugendherberge, die Übernachtungsmöglichkeiten in 10 Sommerhütten oder diversen Zeltplätzen anbietet.

Sagen und Legenden

  • Die Römerschlacht von Köhlen-Ringstedt
  • Das gebrochene Wort

Literatur

  • Johannes Göhler: Ringstedt – Geschichte eines Kirchspiels an der oberen Geeste von der Christianisierung bis zum Jahre 1900. Selbstverlag, Ringstedt 1990 (612 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 4. Juli 2020]). 
  • Fritz Hörmann, Ude Meyer, Christian Morisse, Eberhard Nehring, Irmgard Seghorn, Egon Stuve, Else Syassen: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X, S. 18 ([Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) ] [PDF; 431 kB]). 
  • Eberhard Michael Iba, Heide Gräfing-Refinger: Hake Betken siene Duven. Das große Sagenbuch aus dem Land an Elb- und Wesermündung. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern. Band 16). 3. Auflage. Eigenverlag, Bremerhaven 1999, ISBN 3-931771-16-4. 

Weblinks

  • Internetauftritt der Ortschaft Ringstedt
  • Internetauftritt der Ortschaft Ringstedt auf der Seite der Stadt Geestland

Einzelnachweise


Ringstedt

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